Bild: Kinder mit anderer Erstsprache als Deutsch

Kinder mit anderer Erstsprache als Deutsch

Im Rahmen eines gut begleiteten Übergangs vom Kindergarten in die Volksschule werden die Maßnahmen zur Förderung von Deutsch als Bildungssprache im anzustrebenden Optimalfall gut aufeinander abgestimmt. Wenn zum Zeitpunkt des tatsächlichen Schuleintrittes das Kind die Bildungssprache trotzdem noch nicht gut genug beherrscht, um dem Unterricht ausreichend folgen zu können, wird es für maximal 2 Jahre als außerordentliche SchülerIn aufgenommen.
In diesem Zeitraum müssen diese Kinder nicht in allen Pflichtgegenständen benotet werden und können trotzdem die nächsthöhere Schulstufe besuchen. Sie erhalten dann statt dem Zeugnis eine „Schulbesuchsbestätigung“. Nach Ablauf der Zeit als außerordentliche Schülerin bzw. außerordentlicher Schüler wird angenommen, dass sie dem Unterricht folgen und ihrem Alter entsprechende Leistungen erbringen können.
Schulpflichtige Kinder mit anderer Erstsprache als Deutsch können einen besonderen Förderunterricht in Deutsch erhalten. Zum besonderen Förderunterricht können die betreffenden Kinder stundenweise aus dem Klassenverband herausgenommen und in Kleingruppen unterrichtet werden. Darüber hinaus ist es wichtig, auch die Erstsprache der Kinder in der Schule weiter zu entwickeln. Aus diesem Grund wird der „muttersprachliche Unterricht“ in der Volksschule als unverbindliche Übung (freiwillige Teilnahme ohne Benotung) angeboten.

Weitere Informationen über Initiativen zu Förderung von Kindern mit anderen Erstsprachen als Deutsch an österreichischen Schulen
Informationen und Materialien des Österreichischen Sprachen-Kompetenz-Zentrums (ÖSZ)

lies mit mir