Bild: Grundsätzliches zur Sprachstandsfeststellung

Grundsätzliches zur Sprachstandsfeststellung

Grundsätzliches
Um Kinder mit einem erhöhten Bedarf an sprachlicher Unterstützung zeitgerecht zu identifizieren, führen geschulte Pädagoginnen anhand der Kriterien des je gewählten Beobachtungsverfahrens  spätestens 15 Monate vor Schuleintritt eine gezielte, systematische Beobachtung des Kindes durch. In spielerischer Form und mit besonderer persönlicher Zuwendung wird  das Kind in Alltags- und Spielsituationen, in Gesprächen und beim Vorlesen beobachtet und so sein Sprachstand "festgestellt". Die Beobachtung ist nicht an eine einmalige Sitzung gebunden. Sie erstreckt sich über eine angemessene Zeitdauer, in der optimale Sprachsettings hergestellt und genutzt werden können.

Methode und Durchführungsschritte
Die Methode der Beobachtung ist ein grundlegendes Element der pädagogischen Arbeit. Wahrnehmung, Beobachtung und Interpretation der erhaltenen Ergebnisse stehen grundsätzlich zu Beginn jeden pädagogischen Handelns. Die Sprachstandsfeststellung ist daher in ihrer Methodik weit entfernt von einem formalen Test. Vielmehr reiht sie sich in den Reigen grundlegender pädagogischer Qualitäten ein, die dem Kind hochgradig zugutekommen.
Die konkrete Durchführung bzw. Umsetzung obliegt den Ländern. Die Verantwortlichen werden von den zuständigen Referaten über die konkreten Schritte informiert. Die Eltern werden zeitgerecht über die Maßnahmen und ihre Ziele in Kenntnis gesetzt.

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